Misplaced Concreteness


Installation &
Videoserie /
video series
gesamt / total ca.
44:00 Min.

2016

DE_Moira Zoitl begibt sich in ihrer Installation und Videoserie ‘Misplaced Concreteness’ auf die Suche nach der Entstehungsgeschichte und Handhabung einer Figur des Aschanti-Stammes in Ghana und setzt diese und andere Bräuche ins Verhältnis mit dem Umgang des menschlichen Körpers im heutigen Gesundheitswesen.
Die mehrteilige Videoserie besteht aus der Projektion ‚Misplaced Concreteness — surrogate’, eine Art ‘Lehrfilm’ in dem Dora Usman aka Mama Lee der Künstlerin die Handhabung einer Fruchtbarkeitspuppe und den in Ghana überlieferten rituellen Kult erzählt und zeigt. Das Video ‚Misplaced Concreteness — system change’, ein Gespräch zwischen der Sozialarbeiterin Rosemary Emiohe und Rachael Sazee vermittelt sehr persönliche Einblicke in die Erfahrung von Schwangerschaft in Afrika und Österreich. Während das Interview ‚Misplaced Concreteness — ultrasonic sounds’ mit Brigitte Steingruber, einer Mitarbeiterin des Frauengesundheitszentrum, spiegelt wie Pränataldiagnostik und die obligatorische Beratung von Schwangeren „als Instrument staatlicher Souveränität eingesetzt“ wird um „politisch in das reflektierte Tun von Frauen einzugreifen“ (vgl. Barbara Duden). 

EN_Moira Zoitl is searching for the history of origins and use of a figure from the Ashanti people in Ghana, and relates it as well as other customs to the way we deal with the human body in present-day healthcare.
The multi-part video series consists first of all of the projection Misplaced Concreteness — surrogate, a kind of “educational film” with Dora Usman aka Mama Lee telling and showing the artist how to handle a fertility doll and the ritual cult handed down in Ghana.

"This shows the design of our hair style.
This is also bead. Some people use it to design their hair, after doing the natural plats."
Dora Usman aka Mama Lee 

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